
Directrice du Centre européen du résistant déporté sur le site de l'ancien camp de Natzweiler-Struthof
Am 1. Mai 1941 begann der Bau des Konzentrationslagers Natzweiler-Struthof, am 21. und 23. Mai kamen in zwei Transporten die ersten Deportierten aus Sachsenhausen an, mit rund 7.000 Gefangenen war das Lager gegen Ende des Jahres 1944 deutlich überfüllt. Etwa 52.000 (männliche) Personen aus ganz Europa sowie den nahe gelegenen Gefängnissen in Epinal, Nancy und Belfort wurden dorthin sowie in die angeschlossenen Außenlager deportiert. Die meisten Deportierten kamen aus Polen (13.800), der UdSSR (7.600) und Frankreich (6.800), meist aus politischen (60 %) und rassistischen (11 %) "Gründen". 22.000 Personen starben in Folge von Entkräftung, Kälte, Mangelernährung und lagerbedingten Krankheiten oder wurden direkt ermordet.
Heute erinnert das Museum sowie das 2006 eröffnete Europäische Zentrum des deportierten Widerstandskämpfers an die Geschichte dieses und anderer Konzentrationslager. Beide Einrichtungen bieten sich unter anderem für den Besuch von Schulklassen an, der Großteil des Informationsangebots liegt auch in englischer und deutscher Sprache vor.
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